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Ausbildung Psychoonkologie
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Die Ausbildung in Psychoonkologie ist eine der therapeutisch spannendsten Ausbildungen, die das TherMedius-Institut in seinem umfassenden Ausbildungsprogramm bietet. Die Psychoonkologie ist einerseits eine der größten Herausforderungen für Therapeuten, andererseits kann sie aber auch so viel gutes bringen wie kaum eine zweite psychologische Therapieform.
Die Psychoonkologie konzentriert sich ganz auf die Bedürfnisse von Krebspatienten und bietet hochinteressante Behandlungsmöglichkeiten, die ergänzend zu den klassischen Behandlungsformen bei Krebs eingesetzt werden können.
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Was nützt die Psychoonkologie?
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Die Psychoonkologie hat das Ziel, Krebspatienten gleich auf mehreren Ebenen zu helfen:
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Sie steigert die Lebensqualität des Klienten
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Sie gibt ihm Kraft, Mut und Energie, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten
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Sie aktiviert und stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers
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Sie hilft ihm, Schmerzen zu reduzieren und die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu mildern (medikamentenfrei!), wodurch oft auch eine Verringerung z.B. der Schmerzmitteldosierung erreicht werden kann (was den Selbstheilkräften des Körpers wiederum neuen Raum gibt)
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Sie hilft dem Klienten, wieder Ziele zu finden und seiner Lebenszeit neuen Wert zu geben
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Sie unterstützt die Arbeit der Ärzte, da diese einem innerlich deutlich stabileren und kooperativeren Klienten gegenüberstehen
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Sie hilft dem Klienten im Zweifel auch einen besseren Umgang mit dem ggf. bevorstehenden Tod zu finden und sein Leben würdig abzuschließen
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Der weltbekannte Psychoonkologe O. Carl Simonton veröffentlichte eine interessante Studie über Brustkrebspatientinnen:
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Die durchschnittliche Lebenserwartung ohne jegliche Behandlung lag bei 11 Monaten
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Die durchschnittliche Lebenserwartung mit Chemotherapie allein erhöhte sich auf 14 Monate
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Die durchschnittliche Lebenserwartung mit Psychotherapie allein lag bei 17 Monaten
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Die durchschnittliche Lebenserwartung mit Chemotherapie und Psychotherapie zusammen erhöhte sich auf 22 Monate!
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Diese Zahlen sprechen im Grunde schon für sich und machen deutlich, welchen Nutzen psychoonkologische Kenntnisse für sowohl Therapeuten als auch Klienten bringen können. Eine Verdoppelung der durchschnittlichen Lebenserwartung in Kooperation mit den schulmedizinischen Therapien ist ein Argument, das jeden Therapeuten und Berater zum Nachdenken anregen sollte.
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Für wen ist diese Ausbildung interessant?
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Eine Ausbildung in Psychoonkologie spricht eine große Zielgruppe an.
Sie ist interessant:
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Für alle Therapeuten und Berater, die in ihrer Arbeit mit Krebspatienten zu tun haben
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Für alle Therapeuten und Berater, die den Einstieg in die psychologische Krebstherapie finden möchten
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Für Mitarbeiter kirchlicher Organisationen, bei denen die Arbeit mit Krebspatienten und deren Angehörigen zum Berufsbild gehört
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Für Angehörige betroffener Patienten, die sich zusätzliches Wissen wünschen, um den Betroffenen zu unterstützen
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Für Betroffene, die sich zusätzliche Möglichkeiten wünschen, selbst etwas zu ihrer Heilung beizutragen
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Für alle interessierten, die sich dieses Wissen wünschen, um ihr therapeutisches Spektrum abzurunden
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Auch für Nichtmediziner anwendbar
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Da es sich bei der psychoonkologischen Beratung primär um eine begleitende und beratende Arbeit handelt, die dazu dient, den Klienten mental zu stabilisieren und zu motivieren und dabei nicht die Heilung der Krebserkrankung ansich im Vordergrund steht, kann sie auch von Beratern ohne Heilerlaubnis angeboten werden.
Ein Großteil der aktiven psychoonkologischen Berater hat einen nichtmedizinischen Hintergrund. Sie haben sich aus persönlichem Interesse, Berufung oder dem Wunsch, Ihre Fähigkeiten an einem Ort einzusetzen, an dem sie besonders benötigt werden, diesem Thema gewidmet. Sie sind aufgrund ihrer wertvollen Arbeit hoch angesehen und leisten auch ohne aktive Heilbehandlung einen bewundernswerten Beitrag zum Wohlbefinden und der Gesesung ihrer Klienten. Viele Berater wünschen sich eine Aufgabe, bei der sie sich wirklich engagieren können und die über die alltägliche Lebensberatung hinausgeht. Die Psychoonkologie könnte hier eine interessante Perspektive sein.
Dennoch kann die Psychoonkologie auch ergänzend mit dem Ziel eingesetz werden, die Erkrankung zu lindern oder zu heilen (z.B. durch Heilreisen oder gezielte Wirksuggestionen seitens eines Hypnotiseurs oder Hypnosetherapeuten). In diesem Fall ist eine entsprechende Heilerlaubnis notwendig. Alternativ können Krankheitsbezogene Anwendungen wie die Schmerztherapie oder Heilsuggestionen bei Bedarf auch durch einen Nichtmediziner gemeinsam mit dem behandelnden Arzt unter dessen Aufsicht durchgeführt werden.
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Zukunftsperspektive Psychoonkologie
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Die Psychoonkologie bzw. die psychoonkologische Beratung ist ein Tätigkeitsfeld mit großem Zukunftspotenzial. Immer mehr Fachärzte und Behandler in Kliniken wünschen sich therapeutische Unterstützung. Dennoch gibt es sehr wenige psychoonkologisch ausgebildete Therapeuten und Berater und der eigentliche Bedarf kann bei weitem nicht abgedeckt werden.
Mit einer Ausbildung zum Psychoonkologischen Berater (TMI) erlangen Sie eine Qualifikation, die Ihnen ein großes, verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld eröffnet. Sie können dabei direkt mit Fachärzten und Kliniken zusammenarbeiten und haben zudem die Möglichkeit neben Einzelbehandlungen auch Gruppenworshops anzubieten.
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Teilnahmevoraussetzungen
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Mindestalter 25 Jahre
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Interesse an der unterstützenden Arbeit mit schwererkrankten Menschen
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Bereitschaft zur intensiven Selbsterfahrung in Gruppen-Übungen
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Eine Heilerlaubnis ist für die Teilnahme an diesem Seminar und das Erlangen der Qualifikation Psychoonkologischer Berater (TMI) nicht erforderlich (weite Teile der psychoonkologischen Beratung lassen sich auch im Rahmen einer Ausbildung zur Selbsthilfe anbieten)
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Die Teilnahme ist auch für Betroffene und Angehörige Betroffener möglich
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Ausbildungsinhalte
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Die Ausbildungsinhalte der Ausbildung zum Psychoonkologischen Berater (TMI) sind äußerst umfassend:
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Gesprächsführung mit Krebspatienten
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Zielfindung
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Meditation mit Krebspatienten
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Medikamentenfreie Schmerzabschaltung auf Basis von Hypnotherapie
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Tiefenentspannungstechniken für Krebspatienten
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Heilreisen - Phantasiereisen mit Heileffekt
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Einsatz der bilateralen Hemisphärenstimulation in der Psychoonkologie
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Sterbebegleitung - Vorbereitung im Falle eines lethalen Ausgangs
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Häufige Fragen zur Ausbildung Psychoonkologie
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Nein, diese Ausbildung ist offen für alle Teilnehmer mit und ohne Heilerlaubnis. Die Psychoonkologische Beratung wird in der Praxis häufig sowohl von Medizinern als auch von Nichtmedizinern angeboten und durchgeführt. In der Ausbildung erfahren Sie genau, wo die jeweiligen Grenzen liegen und welche Anwendungen Sie auch als Nichtmediziner allein oder in Zusammenarbeit mit einem Arzt anbieten dürfen.
Aufgrund der stetig steigenden Zahlen an Krebspatienten und dem immer mehr wachsenden Bewusstsein der behandelnden Ärzte in Bezug auf die Notwendigkeit einer psychologischen Betreuung und Begleitung in der Krebstherapie steigt auch der Bedarf an Psychoonkologischen Beratern kontinuierlich. Es handelt sich hierbei um einen Zukunftsberuf, der in den kommenden Jahren voraussichtlich immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.
Ja, nach Abschluss des Seminars erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie berechtigt, diesen Titel zu führen. Sie dürfen Ihn auch als Nichtmediziner offiziell z.B. auf Ihren Visitenkarten, Ihren Flyern oder auf Ihrem Praxisschild verwenden und unter dieser Berufsbezeichnung arbeiten.
Ja, da viele Angehörige und Patienten sich mehr Möglichkeiten wünschen, sich selbst an der Krebstherapie zu beteiligen, haben wir uns entschlossen, diese Ausbildung auch für diese Personengruppen zu öffnen. Der Vorteil eines Angehörigen oder Patienten, der diese Ausbildung absolviert liegt darin, dass er das psychoonkologische Wissen auch dann nutzen kann, wenn in seiner Nähe kein Psychoonkologischer Berater verfügbar ist (durch die bisher noch relativ geringe Verbreitung dieses neuen Berufsbildes ist die regionale Versorgung teilweise noch sehr schwach ausgeprägt). Angehörige und Patienten können die "Leerzeiten" außerhalb der Behandlung nutzen, um selbst mit Hilfe sinnvoller Anwendungen an ihrem Heilungsprozess mitzuwirken.
Selbstverständlich. Die Tätigkeit als Psychoonkologischer Berater lässt sich auch problemlos in eine bestehende Naturheilpraxis, Hypnosepraxis oder lebensberatende Praxis integrieren und bspw. als Zweitmethode anwenden. Oft lassen sich bereits vorhandene Therapie- und Behandlungsmethoden zusätzlich hervorragend mit der psychoonkologischen Beratung kombinieren und ergänzen diese auf vielfältige Weise.
Viele Heilpraktiker und Ärzte sind bereits mit verschiedensten therapeutischen Methoden in der Krebstherapie aktiv. Doch immer mehr Behandler bemerken, wie wichtig die psychologische Komponente in der Arbeit mit Krebspatienten ist. Das Wissen aus der Ausbildung als Psychoonkologischer Berater lässt sich hervorragend mit anderen Behandlungsansätzen kombinieren und kann vielleicht sogar dabei helfen, der ein oder anderen Methode zu einem neuen Wirkungsgrad zu verhelfen und die angewandten Techniken durch die parallele Arbeit auf der mentalen Ebene zu intensivieren. Eine Ausbildung in Psychoonkologie ist also auch für Behandler sinnvoll, die bereits in anderer Form im Bereich Krebstherapie aktiv sind.
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Seminardauer und Preis
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Das Seminar dauert 5 Tage und kostet 799 €.
Im Anschluß erhalten Sie ein Zertifikat mit der Qualifikation Psychoonkologischer Berater (TMI), die Sie frei tragen und auf Ihrem Praxismarketing-Material (Flyer, Visitenkarten) verwenden dürfen.
Die nächste Ausbildung Psychoonkologie findet im August 2009 statt. Das genaue Datum finden Sie in unserer Terminübersicht.
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